Silvia Anna Brinkmann                                          Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie           Zusatzbezeichnung Homöopathie        
     Praxis für Psychiatrie, Psychotherapie und Homöopathie Heidelberg
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Arzneiwirkung und Potenzieren
Hahnemann beschrieb ein Naturgesetz, wonach eine stärkere Erkrankung eine schwächere auslöscht, wenn diese ihr ähnlich ist. Als Beispiel: Eine Lungenentzün- dung wird eine einfache Erkältung nicht mehr bemerk- bar machen, eine schwere Hautinfektion wird den Sonnenbrand an der gleichen Hautstelle nicht mehr erkennen lassen. Das homöopathische Mittel erzeugt nun eine Art “Kunstkrankheit”, die die ursprüngliche Erkrankung an Schwere ganz leichte überwiegt ohne dass es zu bedrohlichen Zuständen oder deutlichen Verschlimmerungen kommt. Dadurch beginnt die menschliche Lebenskraft sich gegen diese Kunstkrankheit zur Wehr zu setzen und löscht damit die ursprüng- liche Erkrankung aus. Die Heilung geschieht dabei ganz sanft, denn diese soge- nannte Erstverschlimmerung verschwindet in der Regel nach 2-3 Tagen wieder und mit ihr die ursprüngliche Erkrankung.   Hahnemann stellte ferner fest, dass durch Reiben und Schütteln die allem innen- wohnende Lebenskraft, Dynamis (s. Krankheitsverständnis der Homöopathie) verstärkt werden kann. Er nannte diesen Vorgang potenzieren. So hat Salz, wenn es in roher Form genommen wird, kaum eine Wirkung. In potenzierter Form ist ein ein in der Homöopathie häufig verwendetes Arzneimittel und kann sehr tiefgreifende heilende Wirkungen entfalten.
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