Silvia Anna Brinkmann                                          Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie           Zusatzbezeichnung Homöopathie        
     Praxis für Psychiatrie, Psychotherapie und Homöopathie Heidelberg
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Anwendung der Ähnlichkeitsregel Homöopathische Mittel werden entweder als Ursubstan- zen oder auch in potenzierter Form (s. Beantwortung der letzten Frage) am gesunden Menschen geprüft. Diese beschrieben alles, was sich nach der Arzneimittelgabe ändert, insbesondere auch Befindlichkeitsveränderungen. Man nennt dieses Vorgehen Arzneimittelprüfung. Die Arz- neimittel werden nur in sehr schwacher Form verabreicht und die Symptome ver- schwinden nach einiger Zeit von selbst, so dass dem Prüfling kein Schaden zugefügt wird. Zudem werden die in der Literatur beschriebenen Vergiftungssymptome hinzu- genommen. Als dritte Säule beachtet man die Symptome, die die Arznei bei Kranken geheilt haben. So entsteht ein Bild davon, was die Arznei in der Lage ist zu heilen, das sogenannte Arzneimittelbild. Dieses wird nun mit dem Bild des zu behandelnden Menschen verglichen, denn wie auf der Vorseite beschrieben sind die Arzneimittel in der Lage die Symptome zu heilen, die sie hervorbringen können. Dabei spielen nicht nur Krankheitssymptome eine Rolle, sondern auch Essens- und Schlafgewohnheiten, Kälte- und Wärmeempfindungen etc.. Gerade ganz ungewöhnliche Symptome (wie z. B. das Gefühl zu schweben) sind für den Homöopathen dabei besonders interessant. Die homöopathische Behandlung ist daher hochindividuell und bezieht immer den gesamten Menschen mit ein.
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